Verpasste Chance

Das Residenztheater München zeigt „Cyrano de Bergerac“ in einer Inszenierung von Regisseur Antonio Latella, und dreht sich dabei ganz um sich selbst. Wer sich auf den Klassiker nach Edmond Rostand gefreut hatte, wurde enttäuscht, alle anderen dafür bestens unterhalten. Eine Kritik von Stella Bayer.

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Eine Reise ins Ungewisse

"Die Reise der Verlorenen" von Daniel Kehlmann in der Regie von Thomas Luft ist eine Inszenierung über Flucht und Hoffnung. Und über die Verantwortung, die niemand tragen will. Ein Kommentar von Lisa Maßholder.

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Botin des Friedens

Unsere Autorin Amira Hajredini besuchte im Rahmen der Bayerischen Theatertage die Solidaritätsveranstaltung “Vom Krieg”, bei der zeitgenössische Texte ukrainischer Autor*innen gelesen wurden. Ihre Eindrücke verarbeitete sie in Form einer Illustration.

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In reichlich beleuchteter Maskerade

In seinem Theaterspielfilm „Die Ehe des Herrn Bolwieser“ zeigt das Landestheater Niederbayern den Niedergang einer Ehe in den 1930er Jahren. Unsere Autorin Ursula Daehne hat sich vom Film inspirieren lassen, eine Collage erstellt und ein kurzes Gedicht dazu verfasst.

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Szenen einer gewalttätigen Ehe

Mit seinem Theaterspielfilm „Die Ehe des Herrn Bolwieser“ präsentierte das Landestheater Niederbayern ein Lehrstück in puncto toxische Beziehung. Die Inszenierung ist geprägt von den Rollenbildern der 1930er Jahre, von Einsamkeit und Sehnsüchten. Eine Kritik von Jonas Krüger.

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“Oh meine Göttin!” Eine Umkehrung der Geschlechterordnung

Maja Zades „Status Quo“, inszeniert von Jasmin Sarah Zamini, entwirft eine Gesellschaft, in der binäre Geschlechterrollen radikal umgekehrt sind und zeigt damit die Absurdität des Machtgefüges zwischen Frau und Mann auf. Ein Kritik von Leonard Bürger.

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Die Odyssee der St. Louis

„Die Reise der Verlorenen“, eine Produktion von theaterlust unter der Regie von Thomas Luft, nimmt das kollektive Schicksal von 1000 jüdischen Geflüchteten auf einem Schiff von Deutschland nach Kuba im Jahr 1939 in den Blick. Ein Nachgespräch von Jonas Krüger und Mareike Eissing.

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Zwischen Zweifeln, Schlankheitswahn und Wut

Im ausverkauften Studio des ETA Hoffmann Theaters zeigte das Mainfrankentheater Würzburg Sibylle Bergs „Und jetzt: Die Welt!“ in der Regie von Catja Baumann. Es ist ein liebevolles, aber knallhartes Porträt einer jungen Frau in ihren Zwanzigern. Eine Kritik von Milena Behr.

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Ein Spiegel der Gesellschaft und was zum Aufruf noch fehlt

Jojo Rösler und Sina Dresp sind in Catja Baumanns Inszenierung „Und jetzt: die Welt!“ zu sehen. Unsere Autorin Stella Bayer hat mit den Schauspieler*innen über den Text von Sibylle Berg, den Probenprozess und ihre Wünsche ans Theater gesprochen.

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Im heimlichen Nachbarschaftsstaat

Eröffnet wurden die 38. Bayerischen Theatertage mit „Kängurus am Pool“ von Theresia Walser, inszeniert von Sibylle Broll-Pape. Die Tragikomödie gleicht einer Liebesgeschichte, allerdings zwischen uns und jenen Menschen, die uns manchmal näherstehen als die Familie: unsere Nachbar*innen. Eine Kritik von Amira Hajredini.

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Von Kängurus, Rollläden und Camus‘ Sysyphos

"Kängurus am Pool" handelt von Kommunikation, dem Streben nach Sicherheit in unsicheren Zeiten und der Frage nach dem Sinn. Wir haben im Voraus mit der Stückautorin Theresia Walser gesprochen. Das Interview führte Janina Müller.

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Die Blogger*innen stellen sich vor

Die Junge Festivalredaktion der 38. Bayerischen Theatertage ist ein Team aus Menschen unterschiedlichster Werdegänge und Sichtweisen, die das Festival vor Ort in Bamberg begleitet.

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